Pädagosche Leitsätze

 

Jedes Kind ist eine individuelle, kompetente,unendlich lernfähige Persönlichkeit

JedesKind, sowie der Bildungsprozess ist auf Bindung und sichere Beziehung angelegt,(das bedeutet angewiesen!). Es gestaltet seine Entwicklung und Bildung vonGeburt an aktiv mit: es lernt ständig, - das was es im Moment selbst lernenmöchte, wofür es bereit ist.

Derpädagogische Schwerpunkt in unserer Einrichtung ist daher unbedingt aufSelbstbestimmung und Selbsttätigkeit, Selbstinitiative Autonomie zu legen.

 

Im Mittelpunkt unserer Arbeitsteht Ihr Kind. Unsere Aufgabebesteht darin, Ihr Kind da abzuholen, wo es gerade in seinemEntwicklungsprozess steht.

Inunserer Einrichtung erleben Kinder einen neuen Lebensbereich, in dem sie neueErfahrungen machen können. Während des Tages sammeln sie neue Lebenserfahrungenim Umgang miteinander. Dies geschieht in einem angepassten kindgerechtemRahmen, der die Grundbedürfnisse (Spiel, Bewegung, Forschung, Begegnung,Kommunikation) der Kinder beachtet und respektiert.  Durch einekontinuierliche,  begleitete Betreuung, die immer an der aktuellenEntwicklung  des Kindes ansetzt, ermöglichen wir eine aufbauende undselbst gesteuerte Entwicklung durch das Kind.  

 

Der katholische Kindergarten Sankt Konradist eine Familien ergänzende Einrichtung, dieunterstützend und beratend arbeitet.

Betreuung,Untererstützung, Begleitung, Sicherheit sind die wichtigsten Säulen unsererEinrichtung. Dies gewähren wir durch bedarfsgerechte und flexibel nutzbareBetreuungszeiten. Wir richten unser Angebot auf die aktuellen Arbeits- undLebenssituationen der Familien aus. Wir sehen uns als ein Zentrum, das Raum fürpersönlichen Austausch, gegenseitige Unterstützung und Begleitung gewährt. 

Bildungspartnerschaft – Wir sehen unsere Kunden als Partner an, mit denen wirzum Wohle des Kindes zusammenarbeiten.

 

Der Kindergarten ist eine beratende und unterstützendeEinrichtung, die an der aktuellen Lebenssituation von Familien und Kindernansetzt. Wir arbeiten vernetzt mit Familien unterstützenden Institutionen undDiensten zusammen, vermitteln und koordinieren Hilfen die von uns, alsKindergartenteam, nicht geleistet werden können. Ziel ist gemeinsam mit Elternund Kindern für eine Verbesserung der Lage und Lebensqualität von Familien zusorgen. 

 

Leitsatz - Menschenwürde ist Gottgegeben

Familieist für Kirche und Gesellschaft von elementarer Bedeutung. Wir bieten Elternund Kindern Begleitung an. Ziel ist es, durch gelebten Glauben in derGemeinschaft Unterstützung  für ein eigenständiges, soziales und an christlichen Werten orientiertes Leben zuermöglichen. Durch kindgerechte Aktivitäten, ermutigen wir Familien Erfahrungenmit  der Kirche zu machen. Wir sehen uns als Ort der Begegnung, der an denBedürfnissen der Familien ansetzt und Raum gewährt für Fragen, Vorschläge undAnregungen.

 

Religiöse Erziehung – Friedenserziehung

ReligiöseErziehung praktizieren wir in unserem Kindergarten vom Kind aus. Wir sehenjedes Kind als einzigartiges Wesen an und gewähren ihm den notwendigenSchonraum sich zu finden, sich zu öffnen und Vertrauen aufzubauen, um seinen Platz in der Gruppe zu finden. Unser Auftrag ist es das Kind zuverstehen. Hier stehen die Würde und die Persönlichkeit des Kindes imVordergrund.

Im Zusammenleben und durch Gruppen Erfahrungen wird mit dem Kind ein wichtigerBezug zur Umwelt, zum Mitmenschen und zur Religiösen Überzeugung aufgebaut. Wirerziehen das Kind im Kindergarten zur Rücksichtnahme, Toleranz, Offenheit,Solidarität und Vertrauen. Wir legen damit die ersten Grundlagen für eineBeziehungsfähigkeit und für eine religiöse Grundhaltung.

Einewichtige Aufgabe religiöser Erziehung im Kindergarten, ist es Antwort zu gebenauf Kinderfragen. So gewinnt das Kind eine erste Orientierung für das Leben. –Religiöse Erziehung bedeutet Wertschätzung und Toleranz gegenüber anderenMeinungen und Überzeugungen. Religiöse Erziehung ist vom übrigen Geschehennicht abzugrenzen.

Vorbildwirkung – Wir müssen Kindern nichts lernen, sie machen unssowieso Alles nach.


Unser Umgang mit dem Kind hat grundlegenden Einfluss aufsein Wirklichkeitsverständnis, deshalb prüfen wir uns kontinuierlich beiunserer Tätigkeit und stehen in  engerKooperation mit der Pfarrgemeinde und der politischen Gemeinde.

 

Das Spiel ist die elementare Grundlage allen Lernens, unser Mittel der Förderung!

In unsererKindergartenarbeit ist das Spiel von großer Bedeutung, da es ein Grundbedürfnisdes Kindes ist. Spielen bedeutet: „Lernen fürs Leben“ – „AktiveAuseinandersetzung mit meiner Umwelt“. Die Entwicklung von kooperativen Denkenund Handeln. Aufbau von Frustrationstoleranz und Wertschätzung gegenüber Menschund Material zu entwickeln sind ebenfalls Teil des Spiels.  Kinderbenötigen Zeit für ihr Spiel, denn nur so können sie lernen. Deshalb gewährenwir jedem Kind einen individuellen Rahmen an Zeit.

Kontakte werden bei Kindern im Spiel geknüpft. Im Spiel setzen sich Kinder mitunterschiedlichen Erfahrungen auseinander. Sie  lernen eigene Ideeneinzubringen und zu verwirklichen. Die Umsetzung eigener Bedürfnisse, im Spielmit anderen Kindern, zeigen jedoch auch Grenzen im Umgang auf. Spielerfahrungensind für Kinder ganzheitliche Erfahrung. Neben der Einschätzung der eigenenLeistungsfähigkeit wird, im Spiel sowohl emotionales und soziales Empfinden,als auch sprachliche Ausdrucksfähigkeit gefördert. Spiel ist  dieGrundlage jeden Lernens für Kinder. Lernen vollzieht sich hier nicht durchvermitteln von Inhalten, sondern lebensnah, situativ, durch erleben vonZusammenhängen, durch eigenes Handeln und Be-greifen. 

 

Altersübergreifendes Arbeiten

Es istnotwendig spezifische Lösungen, die am Wohl des Kindes und der Familienorientiert sind, zu ermöglichen. Wir als katholischer Kindergarten St. Konrad,gehen auf aktuelle Bedingungen und Bedürfnislagen von Familien ein, und bietendeshalb eine Betreuung und Förderung in altersgemischten Gruppen an, umindividuell Kinder zu  bilden, zu fördern, zu stützen und zu begleiten.Wir sehen uns als Wegbereiter für eine humanere Gesellschaft. Kinder derunterschiedlichsten Altersgruppen benötigen aus diesem Grund einen Platz, andem sie angenommen sind und leben können wie es ihrem Entwicklungsstandentspricht. Unsere Aufgabe ist es dabei, den Kindern Kompetenzen zu vermitteln,die sie auf ein Leben in unserer Gesellschaft vorbereiten bzw. unterstützen.  

 

Kompetenzvermittlung

Altersmischungeröffnet den Kindern frühzeitig vielfältige Erfahrungen und Erlebnisse  imUmgang mit anderen Kindern. Ein Sozialgefüge, ähnlich wie früher inGroßfamilien wird erlebt und prägt. Besonders in der Interaktion mit jüngern,gleichaltrigen und größeren Kindern, werden soziale Erfahrungen ermöglicht, diedie gesamte Entwicklung beeinflussen.

Fördernd sind hierbesonders für die größeren Kinder, der sprachliche Umgang, lernen am Vorbild,Nachahmung und Lehren, Versorgen und Teilen. Das Selbstwertgefühl, dieSelbstsicherheit und Selbstständigkeit werden hier besonders gefördert.

Für jüngere Kinder ist durch den Umgang mit älteren Kindern besonders fördernd, die Zuwendung, Hilfe und Unterstützung, das Anleiten zu Selbstständigkeit, diesprachliche Auseinandersetzung und die kontinuierlichen Kontakte. Durch dieunterschiedlichen Altersstufen tritt der Konkurrenzkampf in den Hintergrund, dadie Entwicklung und Veränderung immer unterschiedlich verläuft und somit einKampf um Gruppenrollen weniger stattfindet. Trotzdem haben die Kinder nochgleichaltrige Partner  in der Gruppe mit denen sie sich messen, bzw. mitdenen sie spielen können. Durch die jährliche Veränderung im Kindergartenjahr(ausscheidende Schulkinder) durchlaufen die Kinder immer wieder andere Rollen.

 

Übergängemeistern - Sondergruppierungen

Wir achten darauf,dass die Kinder langsam in die Gruppe integriert werden, und das jedes Kind,trotz Fürsorge und Aufsicht, die Möglichkeit erhält, selbstständig Kontakte zu schließenund eigenständig die Umwelt zu erkunden.

Es ist uns wichtigden Kindern behilflich zu sein alltägliche Aufgaben beherrschen zu lernen, umso selbstbewusst und eigenverantwortlich am Gruppengeschehen teilnehmen zukönnen.

Unser Angebotrichten wir an den unterschiedlichen Fähigkeiten der Kinder aus, so dass jedesKind sich seiner Entwicklung entsprechend einbringen kann.

Durchunseren situationsorientierten Ansatz und die Umsetzung des Bildungs- undErziehungsplanes (BEP) haben wir die Möglichkeit, die unterschiedlichenAltersstrukturen bei den einzelnen Aufgabenstellungen (Lern- Förderangebote,Hausaufgabenbetreuung, Freizeitpädagogik, Projektangebote,…  zu berücksichtigen.

 

Werte - Regeln - Struktur - Tagesablauf

In unserer täglichenArbeit müssen wir eine hohe Flexibilität ermöglichen, um den Bedürfnissen derverschiedenen Altersgruppen gerecht werden zu können. Ein geregelterTagesablauf, der an Zielen, Werten und Normen ausgerichtet ist ermöglicht unsdieses. Uns ist es auch wichtig, dass die Bereiche in denen sich die Gruppe alsEinheit erlebt vorhanden sind, denn dadurch lassen sich die alltäglichenLebensbezüge der Kinder integrieren.

VernetztesFörderung - Entwicklungsbegleitungim Dialog

Durchregelmäßige und kontinuierliche Beobachtungen erhalten wir Einblick über denaktuellen Entwicklungsstand der Kinder und erhalten Aufschluss über dasGruppengefüge. Evtl. Hilfen können so von uns direkt gewährt werden, bzw. nachdem Austausch mit den Erziehungspartnern Eltern abgestimmt oder zusätzlich,durch zusätzliche Hilfe intern oder von Außen ermöglicht werden.

 

Positive Lernumgebung – Der Raum als 3 Erzieher

Wirsehen unsere Einrichtung als vorschulische Einrichtung und achten deshalbdarauf, dass die kognitive Entwicklung der ältern Kinder nicht eingeschränktwird. Angebote, Projekte sorgen für eine situationsgerechte, altersgemäße,ganzheitliche Förderung.

Wirwählen unsere Angebote so aus, dass sich die Kinder ihrem Entwicklungsstandentsprechend einbringen können. Es gibt neben den Angeboten in der Gesamtgruppeauch Kleingruppenangebote dem Alters- und Entwicklungsstand entsprechend,Projektarbeit, und Arbeitsgruppen.

Zeitgemäße, interessante Lernumgebung   

Durchdie unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder ist es erforderlich, dass durchdie Mitarbeiterinnen eine differenzierte Arbeit zu erbringen ist. RegelmäßigeGespräche und Fortbildungen stützen uns.

UnserRaumangebot ist für alle Kinder ansprechend. Wir gewähren Rückzugs-(Schulkinderzimmer), Ruhe- (Schlafbereich) und Bewegungsmöglichkeiten (Turnraumund Flurbereich) sowie Alter entsprechendes Spielmaterial.

 

Lernen wie man lernt

Bildungsprozessesind stets interaktive Prozesse mit Menschen, Tieren, oder Dingen (auch Medien)die am effektivsten völlig selbstbestimmt gelingen (Dr. Spitzer)

DasKind treibt diese Bildung immer selbst voran, - dies ist eine seinerHauptkompetenzen, - das Gehirn bildet sich durch Selbstbestimmung derLerninhalte dabei deutlich am differenziertesten aus.

 

Bildung  immer und überall

Esgibt auch keine einheitlichen Lernwege oder Lernformen mehr. Jeder Mensch lerntanders und zu einem anderen Zeitpunkt. Ausgangspunkt für Bildungsprozesse sind nicht mehr definierte Ziele – z.B: Der Schuleintritt), sondern die besonderen Ressourcen die das Kind durchpersönliche Erfahrungen und Veranlagungen mit sich bringt. Bildungsprozessefinden immer, als ständig statt, - Nicht nur in Krippe, Kita, Hort, Schule,sondern in jeder Alltagssituation!

 

Öffnungnach Außen - Vernetztes Angebot 

Aufgabeder Pädagogen, Erwachsenen ist es, interessante Anlässe und Anregungen zu  geben, sachliche Herausforderungen unsSpielräume zu schaffen. Es geht um ausprobieren dürfen, soziale Unterstützungzu erhalten, Möglichkeiten, Kompetenzen und Ressourcen zu entwickeln. Weiterhingeht es um Neugier- Unterstützung, und das Zulassen von Kreativität.

 

Könnenund Wissen werden nicht durch die Reproduktion von vorgetragenem oder gezeigtemWissen und Können erworben, - sondern hauptsächlich durch eigenständigesAusprobieren, dem entwickeln von Fragen, selbständiges Nachdenken und eigenemEntdecken von Lösungsmöglichkeiten. (P- Seminar, Apfelsaft, Bank,….)

 

 

Kontakt:

 

info@kindergarten-stkonrad.de

 

Fon: 09771 5125 

 

Öffnungszeiten 


Mo - Fr.

07.00 - 17.00